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Impulse für das Ostfeld

An dem Abend der Veranstaltungsreihe „Impulse für das Ostfeld“ wird der Referent Gerd Kuhn von der Universität Stuttgart über die „Soziale Mischung und gute Nachbarschaften in neuen Wohnquartieren“ sprechen. Der angespannte Wohnungsmarkt erfordert die Entwicklung neuer Wohnquartiere in unseren Städten. Diese neuen Viertel sollen baulichattraktiv, lebendig und sozial ausgewogen sein. Es sind jene monofunktionalen Großsiedlungen zu vermeiden, die einst in den 1970er Jahren gebaut wurden.

Da keine abgeschirmten Wohnquartiere gewünscht sind, muss eine maßvolle soziale Durchmischung bei angemessener baulicher Dichte hergestellt werden. Wie kann aber eine Balance zwischen Homogenität und Heterogenität erreicht werden? Dieser Frage geht Dr. Gerd Kuhn in seinem Vortrag nach, der eine Diskussion um eine angemessene sozialen Mischung darstellt.

Zudem sollen gelungene Beispiele verdeutlichen, wie ein gutes soziales, ethnisches und wohnkulturelles Miteinander möglich ist. Aufgrund veränderter Familien- und Haushaltsstrukturen gewinnen Nachbarschaften wieder an Bedeutung. Welche Räume sind erforderlich, um eine gute Nachbarschaften zu fördern und eine Wohnvielfalt zu ermöglichen.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Hochschule RheinMain, Hörsaal C-101, Kurt-Schumacher-Ring 18.


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Dr. phil. Gerd Kuhn Studium in Frankfurt am Main (Soziologie/Politik, Geschichte); Wiss. Mitarbeiter TU-Berlin 1989-1995, 1995 Promotion zur Wohnkultur und kommunalen Wohnungspolitik. Seit 1997 akademischer Mitarbeiter am Institut Wohnen und Entwerfen, Fakultät Architektur und Städtebau, Universität Stuttgart. Büro urbi_et in Tübingen.
U.a. Beirat des Bundesverbandes für Baugemeinschaften, Mitherausgeber der Modernen Stadtgeschichte (MSG), Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Bau- und Heimstätten-Vereins Stuttgart Forschungsarbeiten, Gutachten und Publikationen in den Bereichen Urbanistik, Wohnkultur und Wohnungspolitik, Geschichte des Wohnens, Baugemeinschaften, Architektur- und Wohnsoziologie.

 

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