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Impulse für das Ostfeld

„Durchschnitt war gestern“

In unserer für 2018 letzten Veranstaltung der gut besuchten Impulsreihe für das Ostfeld geht es dieses Mal mehr um die Architektur der Gebäude, weniger um Städteplanung. „Durchschnitt war gestern“ – diesem Satz folgend hält Jakob Dunkl, einer der drei Inhaber des Wiener Architekturbüros querkraft, ein Plädoyer, mit dem er an die Bedeutung außergewöhnlicher Qualitäten von Gebäude und Freiraum erinnern möchte. Denn diese sind nur von lange dauerndem Bestand, wenn sie überdurchschnittliche Qualitäten aufweisen. Als Moderator der arte-Dokumentationsreihe Meine Stadt – ma ville zeigte er seine Sicht auf Baukultur, indem er europäische Städte mit deren architektonischen Highlights vorstellte und diese mit den Protagonisten (Architekten, Bewohner,…) vor Ort besprach.

Ein Leitmotiv von querkraft lautet Den Menschen Raum geben, was damit auch das permanente Streben nach Großzügigkeit in der räumlichen Gestaltung sowie nach Freiheit zur Entfaltung für die Nutzer formuliert. Besonders im Bereich Wohnbau konnte querkraft viele Projekte entsprechend dieser Philosophie des poetischen Pragmatismus und dem Querdenken folgend umsetzen. Das Architekturbüro querkraft mit Sitz in Wien wurde 1998 gegründet. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit des Teams von rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprechen über 100 Projekte, Wettbewerbe und Bauten im In- und Ausland. Ebenso Büro- und Museumsbauten oder Projekte im öffentlichen Raum sind im Oeuvre von querkraft fixer Bestandteil, wie das bereits unter Denkmalschutz gestellte Museum Liaunig in Kärnten zeigt. Freundschaft, Respekt und Freude an der Arbeit sind das Credo für Jakob Dunkl, Gerd Erhartt, Peter Sapp und ihr Team.

Derzeit arbeitet querkraft unter anderem an verschiedenen Wohnbauten in Paris, München und Wien, am Museum für konkrete Kunst und Design in Ingolstadt, am ersten autofreien, innerstädtischen IKEA-Einrichtungshaus in Wien sowie an dem österreichischen Pavillon für die Expo 2020 in Dubai. Zu den zahlreichen Auszeichnungen zählen der Preis für Architektur 2016 der Stadt Wien, sowie der design award 2018 des precast concrete institutes (PCI) für die Fassadengestaltung eines Industriebaus in den USA.


Wiesbaden (weiter) entwickeln – Seien Sie dabei!

Vortrag am 25. Oktober 2018

Wo?        Hörsaal G-102, Hochschule RheinMain
               Kurt-Schumacher-Ring 18, 65197 Wiesbaden
Wann?     Beginn 19:00 Uhr

 

Eine Kooperation mit:

WAZ - Wiesbadener Architekturzentrum

Hochschule RheinMain

SEG - Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH

 

Jakob Dunkl

2013 – 2016 Moderation der Sendereihe Meine Stadt/ma ville für den Fernsehsender arte

2010 - 2012 Sprecher der Plattform für Baukultur

2009 Gastprofessur an der TU Wien

2007 außerordentliches Mitglied des BDA Niedersachsen

2006 Mitautor des Baukulturreports im Auftrag der Österr. Bundesregierung

2002 - 2004 Sprecher der IG–Architektur

2001 / 2004 Gastprofessur Roger Williams University R I. USA

1998 Architekten ZT Gmbh mit Gerd Erhartt, Peter Sapp und Michael Zinner bis 2004

1996 - 2004 Lehrbeauftragter TU Wien, Institut Hochbau 2, Helmut Richter

1994 - 1998 Bürogemeinschaft „Dunkl, Erhartt“ mit Gerd Erhartt

1994 Ziviltechnikerbefugnis

1992 - 1994 Mitarbeit bei Architekt Helmut Richter

1990 - 1992 Mitarbeit bei Architekt Sepp Müller (Industriebau)

1990 Architekturdiplom TU Wien

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