Meine Stadt/ Ma Ville

Jakob Dunkl, Architekt aus Leidenschaft, versucht zu ergründen, welche Lösungen Städte auf die urbanen Fragen unserer Zeit finden. Erkunden Sie mit uns virtuell folgende europäische Metropolen:

Lyon

In Lyon bauen berühmte Architekten an der Umgestaltung des Stadtbildes. Jakob Dunkls Streifzug beginnt beim Musée des Confluences. Der Architekt Wolf D. Prix von Coop Himmelb(l)au erklärt das Konzept hinter dem futuristischen Luftschloss. In einem ehemaligen Industrieareal trifft er die Architektin Odile Decq, die dort eine innovative Architekturschule gegründet hat. Und im von Le Corbusier erbauten Kloster La Tourette diskutiert er mit einem Dominikanerbruder über Atheismus, Atmosphäre und Architektur mit menschlichen Dimensionen.

 

Antwerpen

Antwerpen verändert sich sehr behutsam. Wo sich früher Lagerhäuser und Speicher erstreckten, steht heute das „Museum aan de Stroom“. Der Architekt Willem Jan Neutelings erläutert Jakob Dunkl, warum der Museumsturm ein Magnet für Bürger und Touristen geworden ist. An anderer Stelle hat Carl Verdickt aus einem Eisenbahndepot eine viel besuchte Stätte des Breitensports geschaffen. Letzte Station ist das Middelheim Museum, ein altes Freilichtmuseum. Mit der Direktorin Sara Weyns diskutiert Jakob Dunkl über die enge Beziehung von Architektur und Bildhauerkunst.

 

Bordeaux

Bordeaux verändert sein schönes altes Gesicht. Hier entdeckt Jakob Dunkl die spektakuläre Erweiterung des Justizpalastes von Richard Rogers und eine marode Siedlung der architektonischen Legende Le Corbusier. Er erkundet gigantische Entwicklungsgebiete und besucht eine moderne Kathedrale des Weins, erbaut vom Stararchitekten Christian de Portzamparc.

 

 

 

Nantes

Nantes war einst ein wichtiger Handelsort mit großem Industriehafen. Aber Zeiten ändern sich und Nantes musste sich neu erfinden. Jakob Dunkl besucht ein ökologisch soziales Wohnprojekt, die spektakuläre Umgestaltung der Île de Nantes von Alexandre Chemetoff und den radikalen Universitätsbau der berühmten Architekten Lacaton & Vassal.

 

 

 

München

München schmückt sich mit prächtigen Fassaden aus dem 19. Jahrhundert. In der bayerischen Metropole ist aber heute beides zuhause: die Tradition und die Moderne. Sein erstes Ziel ist das berühmte Kunstareal, mit seiner Erweiterung des Lenbachhauses und dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst von Peter Böhm. Am Rande der Stadt entdeckt Jakob Dunkl ein ungewöhnliches Pfarrzentrum und eine beeindruckende Villa. Zum Abschluss erkundet er einen Meilenstein der Architekturgeschichte: das Olympische Gelände von 1972.

 

Luxemburg

Luxemburgs Entwicklung verläuft rasant. Auch architektonisch hat das Land den Sprung von der Tradition in die Moderne gewagt: Jakob Dunkl besucht den Europäischen Gerichtshof, wo ihm der Architekt Dominique Perrault erklärt, wie trotz langer Bauzeit eine große Liebesgeschichte entstanden ist. Neben einem provokanten Wohnhaus des Architekten Sharam Agaajani ist ein ehemaliges Stahlwerk Station auf seiner Reise. Der Architekt Jim Clemes führt ihn durch das Gelände und stellt seinen ungewöhnlichen Bahnhof vor.

 

Kopenhagen

In Kopenhagen wimmelt es vor originellen öffentlichen Räumen und Gebäuden. Mit dem Künstler Björnstjerne Christiansen diskutiert Jakob Dunkl über die Identifikation, die ein farbenfroher mit internationalen Kunstwerken ausgestatteter Platz stiftet. Jakob Lange vom Architekturbüro BIG erklärt ihm die innovative Denkweise des Büros, das u.a. gerade ein Heizkraftwerk mit Skipiste mitten in Kopenhagen baut. Zum Schluss trifft Dunkl den charismatischen Stadtplaner Jan Gehl. Dank seiner Ideen ist Kopenhagen die Hauptstadt des Fahrrads geworden und eine der lebenswertesten Städte weltweit.

 

Köln

Alt und Neu gehen in Köln oft eine faszinierende Symbiose ein. Jakob Dunkl startet seine Tour natürlich am Kölner Dom und wird vom Dombaumeister in luftige Höhen entführt. In der Kolumba von Peter Zumthor erlebt er die außergewöhnliche Atmosphäre eines Kunstmuseums. Kölns größtes Stadterweiterungsgebiet „Rheinauhafen“ und der Masterplan für die gesamte Stadt vom Büro Albert Speer sorgen für reichlich Gesprächsstoff.

 

 

Das Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet ist keine architektonische Schönheit. Spuren der industriellen Vergangenheit verbreiten aber einen faszinierenden Charme. Jakob Dunkl möchte wissen, was sich hinter dem allgegenwärtigen Schlagwort Strukturwandel verbirgt. Die Reise beginnt in Bochum in der geschichtsträchtigen Jahrhunderthalle und in einem futuristischen Schulbau. In Essen diskutiert er mit dem Architekten Max Dudler über die neue Folkwang-Bibliothek, in Duisburg mit Sir Norman Foster über die einschneidenden Veränderungen im Duisburger Innenhafen.

 

Amsterdam

Gemeinsam mit dem bekannten niederländischen Kollegen Ben van Berkel, einer Koryphäe der zeitgenössischen Architektur, erkundet Jakob Dunkl Amsterdam. Von der Museumsinsel, über das Theater „Agora“ wie auch der künstlich geschaffenen Insel Steigereiland, wird Architektur hautnah erlebt, geteilt und diskutiert. Der Besuch des hyper-urbanen Raums „Zuidas“ ist der krönende Abschluss. Große Unternehmen ließen hier ihre Wolkenkratzer von Star-Architekten bauen. Das von Ben van Berkel geplante Hochhaus kann von einem Bankgebäude zu einem Wohnhaus umgebaut werden.