Willkommen

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Als kommunales Unternehmen ist die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden ein Komplettdienstleister für die regionale Immobilien-Branche. Wir sind auf verschiedenen Feldern der Immobilienwirtschaft aktiv, um Sie und die Stadt Wiesbaden mit unserer Erfahrung und unserem Fachwissen bestmöglich unterstützen zu können. Derzeit gliedert sich die SEG Wiesbaden in vier Geschäftsbereiche: Städtebauliche Projektentwicklung, Immobilienmanagement und Stadterneuerung & Wohnraumförderung. Mehr dazu finden Sie unter dem Punkt „Geschäftsbereiche“. Hintergründe zur SEG finden Sie unter dem Punkt „Unternehmen“ und unter „Projekte“ stellen wir Ihnen ausgewählte Projekte der SEG vor.

Aktuelles

Einweihung Bootshaus-Schierstein



Anlass

Das bestehende schwimmende Bootshaus am Westhafen des Schiersteiner Hafens, in welchem die Ruderboote mehrerer städtischer Schulen sowie der Rudergesellschaft Schierstein Biebrich gelagert werden, ist seit Dezember 2021 dauerhaft für die Nutzung gesperrt. Die Auswertung von Fotos durch einen Statiker kam zu dem Ergebnis, dass durch Rost am tragenden Stahl kein Weiterbetrieb, auch nicht temporär, möglich ist. Langfristig soll das bestehende schwimmende Bootshaus an gleicher Stelle durch einen Neubau ersetzt werden. Um den Ruderbetrieb schnellstmöglich wieder aufnehmen zu können, bedarf es einer provisorischen Lagermöglichkeit für die Ruderboote in unmittelbarer Nähe zum Wasser. Zusätzlich werden sanitäre Anlagen benötigt. Die Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH plante im Auftrag des Schulamtes daher am westlichen Ufer (Regattawiese) des Schiersteiner Hafens ein temporäres Boots-Lagerzelt mit Steganlage zu errichten. Die Planung umfasste den Bau eines Lagerzeltes zur Lagerung von Ruderbooten sowie die Ausbildung eines Laufgangs zur Verbindung einer bestehenden Treppe mit einer vorhandenen Steganlage am Westufer des Schiersteiner Hafens. Die sogenannte Regattawiese in unmittelbarer Nachbarschaft zum SCW-Gelände wurde als bestmögliche Standortalternative für eine provisorische Unterbringung der Boote angesehen.

Kurzbeschreibung Maßnahme

Für das Provisorium wurde ein Lagerzelt im nördlichen Bereich der Regattawiese aufgestellt. Die Planung umfasste den Bau eines Lagerzeltes mit 400 m² Grundfläche zur Lagerung von Ruderbooten. Die Ausführung des Zelts erfolgte mit Wänden in Trapezblech und einem Dach aus Plane / Gewebe. Das Lagerzelt wurde mit zwei Rolltoren an der östlichen Giebelseite und einer Notfalltür auf der westlichen Giebelseite hergestellt. Im Hochwasserfall kann das Lagerzelt geflutet werden. Das Lagerzelt hat eine Breite von ca. 16m und eine Länge von ca. 25m, um die langen Ruderboote unterzubringen. Die Traufhöhe beschränkt sich auf 2,40m, die Firsthöhe beläuft sich auf ca. 5,30m. Bei der Aufstellung galt es die erforderlichen Abstände zu den Bestandsbäumen, der im östlichen Bereich entlanglaufenden Stromleitung sowie den Wendebereich für die Ruderboote einzuhalten. Gleichzeitig sollte das Lagerzelt so nah wie möglich in Richtung Ufer gestellt werden, um zusätzliche Aktivitäten/Laufgänge auf der Wiese zu vermeiden. Innerhalb des Lagerzeltes werden ca. 35 Ruderboote gelagert, die zu Unterrichts- sowie zu Trainingszwecken aus dem Lagerzelt herausgetragen und über die vorhandene Treppenanlage zu Wasser gebracht werden. Hierzu wurde die bestehende Steganlage von der DLRG über den Wasserweg an die vorhandene Treppe transportiert. Mit der Montage eines Laufgangs zur Verbindung der bestehenden Treppe mit dem Steg wurde das Hafenbecken für die Schüler und Ruderer zugänglich gemacht.

Das Lagerzelt wurde direkt auf die leicht abfallende Wiese gestellt, es erfolgte keine Geländenivellierung. Aufgrund der Lage im Überschwemmungsgebiet musste das Lagerzelt abtriebssicher montiert werden. Hierzu sollten Schachtringe mit einem Durchmesser von ca. 1,5m auf die Wiese gestellt werden, um den Eingriff in den Boden so gering wie möglich zu halten. Der Mutterboden auf der Regattawiese wurde hierzu punktuell abgetragen und in räumlicher Nähe gelagert. Die Schachtringe schließen somit plan mit dem Gelände ab. Die Schachtringe wurden vor Ort mit Beton gefüllt und können nach Beendigung der Maßnahme rückstandslos entfernt werden. Um den horizontalen und vertikalen Lasten durch Wind und Wasser entgegen zu wirken, wurden die Fundamente zusätzlich über Erdnägel mit dem Boden verbunden. Somit konnte der erforderliche Durchmesser der Schachtringe auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Die bestehende Steganlage wurde über zwei Drahtseile im Uferbereich zum Schutz vor Abrieb befestigt. Auch hierfür wurden zwei Schachtringe in ca. 3m Abstand links und rechts der vorhandenen Treppenanlage vorgesehen, an die die beiden Drahtseile über Spannschlösser befestigt werden können. Der Laufgang wurde im unteren Bereich der Treppe mittels einer Trägerkonstruktion montiert und geht ca. 10 m bis zur Steganlage im Wasser. Für die Befestigung des Stegs wurden im unteren Bereich direkt links und rechts der Treppenanlage zwei weitere Schachtringe hergestellt. Damit die Steganlage mit Laufgang abtriebsicher montiert werden konnte, mussten die Schachtringe mit einem Durchmesser von ca. 1m in diesen Bereichen ca. 80cm bis 120 cm in den Boden eingelassen werden.

 


Spatenstich Sportanlage Breckenheim




Am Standort „Am alten Weinberg“ in Breckenheim wird aktuell die Grundschule Breckenheim neu hergestellt. In diesem Zusammenhang ergibt sich die Notwendigkeit, das Sportangebot am Schul- und Sportcampus neu zu ordnen. Hierzu wurde die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH mit der konkreten Planung der Sportflächen und der Schaffung der notwendigen planungsrechtlichen Grundlage für den Schul- und Sportanlagenneubau beauftragt.


Auf Grundlage einer ersten Machbarkeitsstudie durch das Büro „Krämer, Gölz + Zimmermann“ im Jahr 2018 wurde die Planung im Folgenden durch das Büro „Scholtissek Landschaftsarchitekten“ konkretisiert und die Leichtathletikanlage bis zur Ausführung durchgeplant. Die Entwicklung findet auf dem ehemaligen Sportplatzgrundstück und einer angrenzenden, vormals landwirtschaftlich genutzten Fläche statt.


  1. Projektbeschreibung

Kleinspielfeld

Das Kleinspielfeld ist mit einer Bruttoabmessung von 34 x 58 m und einem Spielfeld von 30 x 50 m geplant. Der Oberbau baut auf dem Erdplanum der bestehenden Sportanlage auf. Als Sportbelag ist ein mit Sand teilverfüllter Kunststoffrasen vorgesehen. Entlang der südlichen, westlichen und nördlichen Grundstücksgrenzen ist ein 4 m hoher Ballfangzaun und als Abtrennung zum östlich anschließenden Schulhof ein 2 m hoher Stahlmattenzaum geplant. Die fußläufige Erschließung erfolgt über eine Zuwegung an der Sporthalle sowie von der Karl-Albert-Straße aus. Der Zugang an der Karl-Albert-Straße ist gleichzeitig die Pflegezufahrt. Vom Schulhof ist eine direkte Wegeanbindung geplant. Alle Wege sind barrierefrei ausgelegt. Die markanten Birken an der Karl-Albert-Straße bleiben erhalten. Entlang der südlichen und westlichen Grundstückskante ist die Pflanzung von 15 Laubbäumen vorgesehen.

Leichtathletikanlage

Die Leichtathletikanlage besteht aus einer 200 m Rundlaufbahn mit drei Bahnen, einer 100 m Kurzsprintstrecke, einer Weitsprunganlage, einer Hochsprunganlage, einer Kugelstoßanlage, sowie einem Kombifeld für Handball und Volleyball. Im östlichen Segment ist zusätzlich ein Streetballplatz vorgesehen.

Die Sportflächen sind als Kunststoffbeläge geplant. Die Tennisanlage wird mit einem 4 m hoher Ballfangzaun versehen. Ansonsten besteht die Einzäunung aus einem 2 m hohen Stahlmattenzaun.

Die fußläufige Erschließung erfolgt von der Karl-Alber-Straße bzw. vom Gelände des Kleinspielfeldes über eine Treppenanlage. Als barrierefreier Zugang steht die Pflegzufahrt an der südöstlichen Grundstücksecke zur Verfügung.

Als Aufenthaltsbereich steht ein (nördlich an die Rundlaufbahn anschließender) gepflasterte Fläche zur Verfügung. Unmittelbar am Treppenzugang besteht für die Vereine die Möglichkeit eine Gerätehütte aufzustellen.

Entlang der Karl-Albert-Straße sind weitere Baumpflanzungen - insgesamt 17 Laubbäume - sowie Gehölzgruppen vorgesehen. Zur Beschattung des Aufenthaltsbereiches ist eine Baumgruppe mit Sitzgelegenheiten geplant.

Regenwasserentwässerung

Das anfallende Regenwasser wird gedrosselt in das anliegende natürliche Gewässer, den Klingenbach, eingeleitet. Hierzu wurde eine Regenwasserrückhaltung in Form einer Rigole mit mehr als 100 m³ Fassungsvolumen hergestellt. Zusätzlich wurde ein Anschluss für ein separates Rückhaltebauwerk der Sporthalle vorgesehen, welches im Zuge einer Sanierung der Sporthalle errichtet und mit angeschlossen werden kann.

Für die Einleitung in den Klingenbach musste die Karl-Albert-Straße gequert werden. Die hier bestehende Birkenallee ist von den Bauarbeiten unberührt geblieben. Von hier aus konnte ein bereits bestehenden Kanal genutzt werden. Um Erosionen im Uferbereich zu vermeiden, wurde der Einleitpunkt gesichert und naturnah ausgebaut.

  1. Projektdaten

Grundstücksgröße Kleinspielfeld: 2.896 m2

Grundstücksgröße Leichtathletikanlage: 4.206 m2

Planungs- und Baukosten: ca. 1,4 Mio. € brutto

Planungs- und Bauzeit: Oktober 2018 – September 2022

 

  1. Rolle der SEG

 

Die SEG wurde durch das fachlich zuständige Sportamt der Landeshauptstadt Wiesbaden, mit den folgenden Leistungen beauftragt:

  • Bebauungsplanverfahren „Am Alten Weinberg“
  • Projektsteuerung Neubau Sportanlage Breckenheim
  • Projektsteuerung Neubau Regenwasserentwässerung

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