Mit der Kleinen Schwalbacher Straße nahm sich die SEG im Jahr 2006 einem lange vernachlässigten Stück Innenstadt an. Weg mit dunklen Ecken und anrüchiger Vergangenheit – her mit neuem Leben in reizvollem Ambiente, so lautete die Maxime für das Projekt, das unter großer öffentlicher Anteilnahme durchgeführt wurde. Eine Mischung aus Geschäften, Gastronomie, Büros und Wohnungen bringt neuen Schwung in das historische Altstadtgässchen.
Die städtebauliche Entwicklung der Kleinen Schwalbacher Straße ist dabei keine Einzelmaßnahme, sondern Teil eines übergreifenden Plans. Wichtigstes städtebauliches Ziel ist es, eine Verbindung durch den gesamten Block, von der Faulbrunnenstraße bis zur Mauritiusstraße zu schaffen. Die City-Passage übernimmt dabei die Funktion der Wegeverbindung und wird künftig in die Kleine Schwalbacher Straße münden. Diese Arbeiten dauern noch an. An der Einmündung wurde durch den teilweisen Rückbau von zwei Gebäuden bereits ein kleiner Stadtplatz geschaffen.
Das Jahr 2008 stand ganz im Zeichen des Abschlusses der Arbeiten in der kleinen, schmalen Altstadtgasse und der feierlichen Eröffnung der Gastronomiebetriebe und Geschäfte.